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GeldanlageDas sind die Tricks der digitalen Anlagebetrüger

Start-up-Investments, KI-Trading, Kryptobörsen: Die Methoden der Anlagebetrüger werden immer ausgefeilter. So ködern Finanzhaie selbst erfahrene Anleger.Judith Henke 12.09.2023 - 08:13 Uhr Artikel anhören

Betroffene fallen häufig auf hochriskante, exotische Anlageprodukte rein, die ihnen von vermeintlichen Finanzexperten schmackhaft gemacht werden.

Foto: Handelsblatt
  • Zahlreiche Fälle von Anlagebetrug zeigen: Unabhängig von Berufs- oder Bildungsabschluss kann jeder zum Opfer werden. Die Schäden betragen Hunderte von Millionen Euro.
  • Der sogenannte graue Kapitalmarkt – er ist so alt wie der Wunsch des Menschen, schnell reich zu werden. Doch die Digitalisierung bietet Betrügern und Abzockern heute ganz neue Möglichkeiten.
  • So vermitteln falsche Investmentplattformen Betrugsopfern den Eindruck, hohe Gewinne zu erwirtschaften. Die Probleme beginnen erst, wenn man sich das Geld auszahlen lassen will. Und doch gibt es Vorsichtsregeln, mit denen sich Anleger vor Finanzhaien schützen können.

Frankfurt. Als bei einem Kölner IT-Berater vor rund vier Jahren das Telefon klingelte, ahnte er nicht, dass er bald eine sechsstellige Summe Geld verlieren würde. Zu seriös klang der britische Finanzberater, der ihm sagte, er habe seine Nummer in einer Liste deutscher Unternehmer gefunden. Die Investmentfirma, für die der Berater arbeite, suche neue Kunden.

Als Einstiegsangebot wickelte er für seinen neuen Klienten einen Aktienkauf ab, der eine hohe Rendite einbrachte. Der IT-Berater war zufrieden – und fasste Vertrauen. Ein großer Fehler: Denn wenige Wochen später erhielt er von der unbekannten Investmentfirma ein neues Angebot: Er könne in eine Firma investieren, die einen Börsengang in Hongkong plane. Die Chancen auf hohe Gewinne seien groß.

Handelsblatt Today

Achtung, Totalverlust: Daran erkennen Sie unseriöse Geldanlagen

08.09.2023
Abspielen 37:24

Das Unternehmen, das angeblich vor dem IPO steht, existierte wirklich, im Hongkonger Handelsregister war es eingetragen. Doch es handelte sich um eine Scheinfirma, die Teil eines komplexen Anlagebetrugs war. Über mehrere Kontinente, Briefkastenfirmen und Strohmänner hinweg zog die Bande Anlegern aus mehreren Ländern insgesamt deutlich mehr als 20 Millionen Euro aus den Taschen.

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