Geldanlage: Wie Sie nachhaltige Dividenden erkennen – und so in volatilen Zeiten profitieren
Dividenden sollten nicht aus der Unternehmenssubstanz schöpfen.
(Illustration: Stephan Schmitz)
Foto: HandelsblattDüsseldorf. Wenn die Kurse stark schwanken, fahren Anleger mit Unternehmen gut, die ihre Dividende oft anheben und nie senken. Die Anlagephilosophie dahinter lautet: Kursgewinne können wieder verschwinden, einmal ausgeschüttete Dividenden nicht.
Auf Dauer gesehen können die Dividenden den ursprünglichen Kaufpreis mehr als nur ausgleichen. Beispiel BAT: Wer vor 20 Jahren für 5000 Euro Aktien des Zigarettenherstellers British American Tobacco (BAT) kaufte, hat seitdem allein mithilfe der Dividenden mehr als 25.000 Euro überwiesen bekommen. Nun sind BAT-Aktien nicht jedermanns Sache, und auch jenseits ethischer Bedenken gilt es, bei der Dividendenstrategie einige Fallstricke zu umgehen.
Je mehr ein Unternehmen gemessen an seinem Aktienkurs ausschüttet, desto höher ist die Dividendenrendite. BASF beispielsweise kommt derzeit bei einem Aktienkurs von rund 50 Euro und einer angekündigten Dividende pro Aktie von 3,40 Euro auf eine Rendite von 6,8 Prozent. Genauso viel sind es aktuell übrigens bei BAT. Seit Jahren hält sich BASF an die Devise, die Ausschüttung in guten Jahren zu erhöhen und in schlechten mindestens stabil zu halten.