Leerverkäufe: Der Tesla-Effekt: Bei diesen drei deutschen Aktien könnten Shortseller bald aufgeben
Privatanleger und Shortseller kämpfen um die Deutungshoheit am Aktienmarkt.
Foto: imago images/Imaginechina-TuchongDüsseldorf. Keine Aktie steht deutlicher für das veränderte Kräfteverhältnis am Aktienmarkt als Tesla. Während Privatanleger bei der Rekordrally des Elektroautobauers reich wurden, haben die Shortseller mit ihren Wetten auf fallende Kurse Milliarden verloren.
Allein im vergangenen Jahr stieg die Aktie um 740 Prozent. Daran hatten auch die Shortseller einen Anteil: Sie wetten mit sogenannten Leerverkäufen auf fallende Kurse. Dafür leihen sie sich gegen eine Gebühr Aktien und verkaufen diese in der Hoffnung, dass die Kurse fallen. Dann können sie die Papiere günstiger zurückkaufen, die Differenz ist der Gewinn.
Steigt die Aktie aber unerwartet, machen die Shortseller Verlust – umso größer, je stärker der Kurs steigt. Um ihre verlustreichen Wetten zu beenden, müssen sie also in den steigenden Markt hinein die Aktien zurückkaufen, womit sie die Rally nur noch weiter anheizen – ein sogenannter Short-Squeeze.
Was bei Tesla passiert ist, könnte bald auch dem deutschen Aktienmarkt bevorstehen. Eine Auswertung des Handelsblatts zeigt, dass vor allem drei Aktien infrage kommen: