Rolex, Omega & andere: Wann sich Luxusuhren als Wertanlage eignen
Einzelne Uhren erzielen immer wieder sehr hohe Preise. Aber wie erkennt man gute Investments wirklich?
Foto: Christiane Oelrich/dpaMünchen. Hochwertige Uhren üben auf viele Menschen eine Faszination aus: Das zeigt gerade die Versteigerung von mehreren Uhren des Rennfahrprofis Michael Schumacher, die am 14. Mai für rund vier Millionen Euro den Besitzer gewechselt haben.
Die Vagabondage des Uhrmachers F.P. Journe, die Schumacher von seinem ehemaligen Teamchef Jean Todt nach seinem sieben Formel 1-Titel geschenkt bekommen hatte, erzielte einen Preis von 1,5 Millionen Euro.
Vor rund 20 Jahren war ein ähnliches Modell im Geschäft für 52.000 Franken (gut 52.000 Euro) zu haben. Das Sondermodell für den Formel 1-Piloten war unter Umständen etwas teurer.
Was rechtfertigt solche hohen Preise? Welche Uhrenmodelle sind bei Sammlern begehrt? Und was muss man beachten, wenn man Luxusuhren als Anlageobjekt nutzen möchte? Ein Überblick über die wichtigsten Themen für angehende Sammler.
Uhren als Wertanlage: Am Anfang stand die Swatch
Wer die Welt der Wer diese verstehen möchte, kommt um ein Gespräch mit Thomas Bachmann und Joram Scher kaum herum. Ihr Geschäft in der Münchener Innenstadt gehört, seitdem sich die beiden vor über einem Vierteljahrhundert zusammengetan haben, zu den ersten Adressen in Deutschland, wenn es um luxuriöse Uhren aus zweiter Hand geht.