Tipps für Privatanleger: Bei diesen Top-Aktien könnte sich der Einstieg noch lohnen
Kaum noch günstige Aktien.
Foto: AFPDüsseldorf. Seit Jahren steigen die Aktienkurse schneller als die Unternehmensgewinne. Die Folge sind höhere Bewertungen – erkennbar am steigenden Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Gerade unter den nach Marktkapitalisierung wertvollsten Konzernen sind nur noch sehr wenige moderat bewertet. Ihnen gilt hier der Blick.
Unter den 100 Top-Unternehmen hat das Handelsblatt zunächst jene mit einem KGV von weniger als 15 herausgefiltert. Die Aktien dieser Unternehmen kosten damit an der Börse weniger als den 15-fachen Nettogewinn – eingefahren in diesem Geschäftsjahr.
Weil Gewinne Vergangenheit sind, Anleger aber auf Zukunft spekulieren, wurden in einem zweiten Schritt jene moderat bewertete Unternehmen identifiziert, denen es nach aktueller Prognose der internationalen Analysten gelingen wird, auch 2021 ihre Gewinne zu steigern. Dadurch sinkt bei konstantem Aktienkurs die Bewertung.
Ausgenommen wurden die intransparenten chinesischen Banken. Agricultural Bank und Bank of China etwa notieren mit einem KGV von weniger als fünf. Billiger geht es kaum. Angesichts der Kontrolle der kommunistischen Regierung handelt es sich nicht um Aktien nach westlichem Maßstab. Deshalb bleibt das Interesse internationaler Investoren gering.