Venture Capital: Gründer in Deutschland bekommen eine neue Geldquelle
Der Wagnisfinanzierer Antler plant trotz Corona Investments in junge Technologiefirmen.
Foto: AntlerFrankfurt. Für die deutsche Gründerszene tut sich eine neue Finanzierungsquelle auf. Der international erfahrene Wagnisfinanzierer Antler kommt nach Berlin und plant eine ganze Reihe von Investments in junge Firmen und Ideen. „Wir werden in den kommenden vier Jahren in ungefähr 160 Unternehmen in Deutschland und Zentraleuropa investieren“, sagt Christoph Klink, einer der Partner für Zentraleuropa. „In Deutschland werden wir gut 30 Investments pro Jahr tätigen“, präzisiert Antler-CEO Magnus Grimeland.
Man werde auch Start-ups finanzieren, die elektronische Plattformen für Verbraucher entwickeln. Mehrheitlich aber ziele Antler auf Investments in den B2B-Bereich, also Geschäftsmodelle von Unternehmen für Unternehmen. „Besonderes Augenmerk legen wir unter anderem auf Technologien für Lieferketten, die Prozessautomatisierung und angewandte Künstliche Intelligenz sowie Robotik“, ergänzt Klink.
Antler wurde 2017 in Singapur gegründet und finanziert als sogenannter Early-Stage-Investor frühe Unternehmensphasen. Bisher wurde bereits in mehr als 200 Unternehmen investiert. Die Manager Grimeland, Klink und Alan Poensgen als weiterer Partner für Zentraleuropa waren früher unter anderem beim E-Commerce Händler Zalora, bei Rocket Internet und beim Onlinehändler Westwing tätig.