Reverse-Bonuszertifikate: So wetten Profis auf fallende Kurse
Düsseldorf. An den Aktienmärkten herrscht eine große Diskrepanz. Während die großen US-Indizes ständig neue Rekordmarken erreichen, tendiert der deutsche Leitindex seit Jahresanfang eher seitwärts.
Es ist zwar durchaus möglich, dass der Dax in den kommenden Handelstagen und -wochen doch noch von den Kursgewinnen an den US-Börsen profitiert und ein neues Rekordhoch erklimmt, also über 17.003 Punkte steigt. Doch das Potenzial scheint nach der fulminanten Jahresendrally 2023 eher begrenzt zu sein. Das signalisieren beispielsweise auch Charttechnik und Anlegerstimmung.
Aber was wird geschehen, wenn die Rekordjagd an der Wall Street endet und die Kurse wieder deutlich abrutschen? Wird der Dax ebenfalls deutlich nachgeben? Vielleicht kommt es nur zu einer Verschnaufpause, im besten Fall können die Kurse danach sogar wieder leicht ansteigen.
Für solch ein Börsenszenario, das von stark fallenden bis leicht steigenden Notierungen reicht, sind Reverse-Bonuszertifikate erste Wahl.
Der Kurs dieser speziellen Produkte steigt in der Regel, wenn der Basiswert, etwa der Dax, fällt – und umgekehrt. Gleichzeitig können Anleger je nach Wahl des Produkts auch noch eine Rendite erzielen, wenn der Dax leicht oder sogar deutlich nach oben klettert.