Axa, Allianz und Co.: Nur ein Drittel der größten deutschen Lebensversicherer ist wirtschaftlich stabil
Die Zinswende stellt die Branche vor neue Herausforderungen.
Foto: dpaFrankfurt. Seit Jahren haben die Lebensversicherer steigende Zinsen herbeigesehnt. Denn so können sie das Geld ihrer Kunden wieder zu besseren Konditionen anlegen. Damit sind jedoch längst nicht alle Probleme der Branche gelöst: Die bestehenden Kapitalanlagen verlieren im aktuellen Marktumfeld an Wert, die Kosten vieler Produkte stehen regelmäßig in der Kritik und die hohe Inflation erschwert es vielen Menschen, für das Alter vorzusorgen. Umso mehr stellt sich für viele Kunden die Frage, wie stabil die deutschen Lebensversicherer dastehen.
Noch immer ist die Lebensversicherung die beliebteste private Altersvorsorge in Deutschland. Insgesamt unterhalten die Bundesbürger rund 83 Millionen laufende Verträge, wie aus Zahlen des Branchenverbands GDV hervorgeht. Wie gut sind die großen Anbieter also finanziell gerüstet? Hinweise darauf liefert eine neue Studie vom Institut für Finanzwirtschaft der Hochschule Ludwigshafen zu den zwölf größten, im Neugeschäft aktiven Lebensversicherern in Deutschland, deren erster Teil am 15.09.2022 in der „Zeitschrift für das Versicherungswesen“ erscheint.