Aufbewahrung: Am Berliner Ostbahnhof entsteht die modernste Tresoranlage Europas
Berlin, Frankfurt. Direkt unter den Gleisen am Berliner Ostbahnhof sollen bald Goldbarren, Edelsteine, Gemälde und Geldbündel im Millionenwert lagern. Die Firma Tresorhaus baut dort eine der modernsten Tresor- und Schließfächeranlagen Europas und investiert dafür einen zweistelligen Millionenbetrag.
Im Herbst soll das Tresorhaus eröffnet werden. Doch bereits jetzt wird die Baustelle rund um die Uhr bewacht, berichtet Dietmar Arlt, Mitglied der Geschäftsführung von Tresorhaus, während er über das Gelände läuft. „Wir nutzen die höchsten Sicherheitsstandards.“
Die Wände und Decken der Anlage sind aus meterdickem Stahlbeton. Doch die Betreiber setzen auch auf Technik – etwa auf einen Handvenenscanner, „der nur mit einer lebenden Hand funktioniert, da er auch den Blutfluss in der Hand erkennt“, erklärt Arlt.
Laut Arlt nimmt das Sicherheitsbedürfnis der Menschen seit Jahren zu. Dafür hätten unter anderem auch der Juwelendiebstahl im Historischen Grünen Gewölbe in Dresden und der Raub von 1000 Luxusuhren aus Schließfächern in Berlin gesorgt. Deswegen hätten immer mehr Menschen das Bedürfnis, ihre besonders wertvollen Besitztümer extern unterzubringen, wo sie auch entsprechend versichert seien.