Baufinanzierung: Das sind die Vor- und Nachteile eines Bausparvertrags
Wer eine Immobilie finanzieren möchte, sollte verschiedene Optionen durchrechnen.
Foto: Thomas Dashuber / VISUMMünchen. Die Bausparkassen haben derzeit einen echten Lauf: Im ersten Halbjahr 2023 wurden allein bei den privaten Bausparkassen neue Verträge über insgesamt 38 Milliarden Euro abgeschlossen.
Das waren noch einmal zehn Prozent mehr als im ohnehin bereits sehr starken ersten Halbjahr 2022. Bei den Landesbausparkassen, der zweiten großen Bausparkassengruppe, sollen die Geschäfte, laut Branchenkennern, ähnlich gut gelaufen sein.
„Wer Wohneigentum hat, weiß heute zwar noch nicht genau, was auf ihn zukommt“, sagt Bernd Hertweck, Vorstandschef des Verbands der Privaten Bausparkassen über die Motivation der Kunden seiner Verbandsmitglieder.
Schließlich sollen Immobilienbesitzer ihren Teil zur Energiewende beitragen. Das kann teuer werden. Beim Bausparen ist zumindest der Zins sicher und mit Blick auf die aktuellen Tarife ist er auch deutlich günstiger als bei herkömmlichen Baukrediten.
Das Handelsblatt zeigt, ob es nun lohnt, Bausparer zu werden, welche Menschen um ihn fast nicht herumkommen und was die Vor- und Nachteile eines Bausparvertrags sind.
Die Vorteile eines Bausparvertrags für die Baufinanzierung
Im Grunde genommen ist der Gedanke, der hinter dem Bausparen steckt, simpel und solidarisch. Viele sparen, und wenn genügend Geld beisammen ist, bekommen die Sparer im Kollektiv der Bausparkasse nach und nach ihre Darlehen zu einem vorher festgelegten Zins.