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Premium Finanzaufsicht in der Kritik Bundesbank sprach sich gegen Wirecard-Leerverkaufsverbot aus – Bafin verhängte es dennoch

Das Leerverkaufsverbot wog viele Wirecard-Aktionäre in trügerischer Sicherheit. Interne Dokumente zeigen jetzt: Die Bundesbank war dagegen, die Bafin verhängte es trotzdem.
24.11.2020 Update: 24.11.2020 - 16:29 Uhr
Mit dem Leerverkaufsverbot verschaffte die Bafin dem Zahlungsdienstleister einen Vertrauensvorschuss – der sich später als nicht gerechtfertigt herausstellte. Quelle: dpa
Skandalkonzern Wirecard

Mit dem Leerverkaufsverbot verschaffte die Bafin dem Zahlungsdienstleister einen Vertrauensvorschuss – der sich später als nicht gerechtfertigt herausstellte.

(Foto: dpa)

Berlin, Frankfurt Es war ein Einspruch ohne Folgen: Am 15. Februar 2019 sprach sich die Bundesbank gegen das von der deutschen Finanzaufsicht Bafin geplante Leerverkaufsverbot auf Wirecard-Aktien aus. Die Bafin setzte sich jedoch in der Person ihrer Direktorin Elisabeth Roegele über die Empfehlung der Bundesbank hinweg – und sorgte so für einen Vertrauensvorschuss für die Wirecard-Aktie. Dieser sollte sich spätestens mit der Pleite des Zahlungsabwicklers als nicht gerechtfertigt herausstellen.

Der Sachverhalt geht aus einem internen Vermerk der Bundesbank hervor, der sich in den Akten findet, die dem Wirecard-Untersuchungsausschuss übermittelt wurden. Das Papier liegt dem Handelsblatt vor.

„Am Freitag, dem 15.02.2019, informierte die Bafin gegen Mittag die Bundesbank über eine möglicherweise bevorstehende leerverkaufsbeschränkende Maßnahme mit Bezug auf Aktien der Wirecard AG“, heißt es darin. Vorangegangen waren Spekulationen gegen die Wirecard-Aktie im Umfeld negativer Presseartikel.

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