Großbritannien: Medienbericht: Ermittlung gegen Barclays wegen vermeintlicher Missstände
Der Medienbericht bezieht sich auf einen Insider.
Foto: ReutersDie britische Finanzaufsichtsbehörde FCA ermittelt einem Medienbericht zufolge gegen das britische Geldhaus Barclays wegen mutmaßlicher Missstände in der Compliance und in der Geldwäscheprävention. Die FCA habe angesichts der hohen Zahl von Maßnahmen gegen Geldwäsche bereits im vergangenen Jahr eine unabhängige Prüfung bei Barclays angefordert, berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Dabei soll ein externes Beratungsunternehmen einen Prüfungsbericht erstellen und Verbesserungen vorschlagen. Die Aufsichtsbehörde wollte sich dazu nicht äußern und Barclays war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.
Im vergangenen Jahr hatte die FCA Barclays eine Strafe von 8,4 Millionen Pfund (rund 9,48 Millionen Euro) aufgebrummt, weil die Bank der Behörde zufolge nicht ausreichend Informationen über ihre Gebühren zur Verfügung stellte.