Homeoffice: Commerzbank plant neue Regeln für das Arbeiten von Zuhause
Beschäftigte in der Commerzbank-Zentrale können aktuell bis zu 70 Prozent von zu Hause aus arbeiten.
Foto: dpaFrankfurt. Die Commerzbank plant eine Reform ihrer Homeofficeregeln. Deutschlands zweitgrößte Privatbank will künftig nicht mehr zentral vorgeben, wie viele Tage ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maximal von zu Hause aus arbeiten dürfen.
„Eine generelle Quote für alle in der Bank festzulegen wird den spezifischen Bedürfnissen aus meiner Sicht nicht gerecht“, sagte Vorstandschef Manfred Knof dem Handelsblatt. „Wir brauchen da eine Flexibilisierung.“
Aktuell können Beschäftigte in der Commerzbank-Zentrale, den Beratungscentern und im Kundenmanagement der Onlinetochter Comdirect bis zu 70 Prozent im Homeoffice arbeiten. Im Rest des Instituts sind bis zu 50 Prozent erlaubt.
Diese Regeln gelten jedoch nur noch bis Ende 2024. Deshalb strebt auch der Betriebsrat eine neue, dauerhafte Vereinbarung an – und hat darüber bereits erste Vorgespräche mit dem Management geführt.
„Vom Grundgedanken her sind wir uns einig“, sagte Betriebsratschef Uwe Tschäge dem Handelsblatt. „Die Teams sollen selbstbestimmt entscheiden, wie viel Heimarbeit sie möglich machen wollen. Sie sollen in regelmäßigen Abständen diskutieren, welches Maß an mobilem Arbeiten gerade sinnvoll ist.“