Paypal: Verbraucher reichen Sammelklage gegen den Zahlungsdienstleister ein
Gegen das Unternehmen wurde eine Sammelklage eingereicht.
Foto: ReutersWashington. Der US-Zahlungsdienstleister Paypal ist am Donnerstag (Ortszeit) vor einem Bundesgericht in San José im US-Staat Kalifornien mit einer Kartellklage von Verbrauchern konfrontiert worden. In der von zwei Verbrauchern aus Kalifornien und Georgia eingereichten Sammelklage wird behauptet, dass die Verträge von Paypal die Händler daran hindern, Preisanreize zu nutzen, um die Verbraucher zu potenziell kostengünstigeren Zahlungsoptionen zu lenken.
Wie es in der Klage weiter heißt, erhebt Paypal die höchsten Transaktionsgebühren unter den Zahlungsdienstleistern. „Wenn die Verbraucher hinter den Preisschleier von Paypal blicken dürften, würden sie einen klaren und deutlichen Unterschied zwischen der Nutzung von Paypal und Venmo zur Abwicklung ihrer Transaktionen und der Nutzung der Konkurrenten sehen“, sagte Steve Berman, einer der Anwälte der Kläger, die den Fall leiten.
Laut Berman ist dies der erste Fall, in dem Paypal beschuldigt wird, gegen das US-Wettbewerbsrecht zu verstoßen. Paypal teilte in einer Erklärung mit, dass es die Klage prüfe.
Erstpublikation: 06.10.2023, 07:00 Uhr