Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Spareinlagen Direktbank ING führt Negativzinsen für hohe Guthaben ein

Die Änderung soll für Konten gelten, die ab diesem Mittwoch eröffnet werden. Sie greift bei Guthaben von mehr als 100.000 Euro – etwa auf Girokonten.
04.11.2020 - 12:06 Uhr Kommentieren
Das Institut wirbt mit Alternativen für die Vermögensbildung wie kostenlosen Direkt-Depots und teils kostenfreien ETF-Sparpläne. Quelle: dpa
Logo der ING Bank vor der Zentrale in Amsterdam

Das Institut wirbt mit Alternativen für die Vermögensbildung wie kostenlosen Direkt-Depots und teils kostenfreien ETF-Sparpläne.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die niederländische Direktbank ING führt Negativzinsen für hohe Spareinlagen ein. Bei neuen Giro-, Basis- und Tagesgeldkonten gebe es ab Februar 2021 ein Verwahrentgelt von 0,5 Prozent für Guthaben von mehr als 100.000 Euro, hieß es am Mittwoch auf der Webseite des Instituts. Die Änderung gelte für Konten, die ab diesem Mittwoch (4.11.) eröffnet werden. Für Bestandskonten ändere sich nichts, betonte ein ING-Sprecher in Frankfurt. Aktuell gebe es auch keine Pläne, den Freibetrag von 100.000 Euro zu senken.

Geschäftsbanken müssen 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der Europäischen Zentralbank parken. Auch wenn es Freibeträge für bestimmte Summen gibt, bleibt das für die Branche eine Milliardenbelastung. Die Kosten geben immer mehr Geldhäuser weiter und berechnen Kunden Negativzinsen – teils ab dem ersten Euro. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox weisen 149 Banken und Sparkassen Negativzinsen für Privatkunden in ihren Preisverzeichnissen aus. Davon gewährten 38 Institute deutlich weniger als 100.000 Euro Freibetrag, fünf verlangten ab dem ersten Euro Negativzinsen, hieß es.

ING-Finanzvorstand Norman Tambach hatte der dpa bereits im August gesagt, dass sich die Bank vorbehalte, auf diesen Trend zu reagieren. Das Institut wirbt aber mit Alternativen für die Vermögensbildung wie kostenlosen Direkt-Depots und teils kostenfreien ETF-Sparpläne.

Mehr: Minuszinsen ab dem ersten Euro sind eine riskante Strategie, meint unsere Fachredakteurin Elisabeth Atzler.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Spareinlagen - Direktbank ING führt Negativzinsen für hohe Guthaben ein
    0 Kommentare zu "Spareinlagen: Direktbank ING führt Negativzinsen für hohe Guthaben ein"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%