Commerzbank: 18.000 Mitarbeiter bekommen höhere Inflationsprämie
Frankfurt. Nach Unmutsbekundungen in der Belegschaft erhöht die Commerzbank den Inflationsbonus für ihre rund 18.000 außertariflich bezahlten Mitarbeiter. Der Vorstand habe „die Auszahlung einer weiteren Inflationsausgleichsprämie beschlossen“, heißt es in einem Beitrag im Commerzbank-Intranet, der dem Handelsblatt vorliegt.
Um die Auswirkungen der steigenden Preise bei Lebensmitteln und Energie zu mildern, können Unternehmen noch bis Ende 2024 jedem Beschäftigten neben Gehalt und Weihnachtsgeld bis zu 3000 Euro Inflationsausgleichsprämie steuerfrei auszahlen.
Bei fast allen tariflich angestellten Mitarbeitern hat die Commerzbank den Maximalbetrag in den Jahren 2022 und 2023 bereits ausgeschöpft. Bei den außertariflich bezahlten Beschäftigten, von denen die meisten bisher 1500 Euro bekommen haben, „bestand dagegen noch Spielraum“, wie es im Intranetbeitrag heißt.
Weitere 1000 Euro für außertariflich bezahlte Commerzbank-Mitarbeiter
Alle außertariflichen Mitarbeiter der Commerzbank AG im Inland und Beschäftigte im Ausland sollten deshalb nun weitere 1000 Euro erhalten. „Die zusätzliche Inflationsausgleichsprämie wird mit der Gehaltsabrechnung März 2024 ausgezahlt, und zwar pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter, unabhängig von der individuellen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit.“