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LandesbankBayernLB schüttet über halbe Milliarde Euro an Eigentümer aus

Die BayernLB wird nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro an ihre Eigentümer ausschütten. Andere Landesbanken halten sich bei diesem Thema bedeckt. 11.04.2025 - 10:39 Uhr Artikel anhören
ARCHIV - Das Logo der Bayerischen Landesbank (BayernLB) ist am 08.02.2012 an der Zentrale der BayernLB in München (Bayern) zu sehen. (zu dpa "BayernLB zahlt letzte Milliarde zurück" vom 21.06.2017) Foto: Andreas Gebert/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: dpa

München. Unterm Strich sollen der Freistaat Bayern als Mehrheitseigentümer und die Sparkassen im Bundesland eine Summe von 600 Millionen Euro bekommen, wie die BayernLB am Freitag mitteilte. Im Vorjahr lagen die Ausschüttungen bei 350 Millionen Euro.

Mit knapp 1,6 Milliarden Euro verdiente die BayernLB im vergangenen Jahr vor Steuern so viel wie keine andere deutsche Landesbank, nach rund 1,4 Milliarden Euro Gewinn ein Jahr zuvor. Sie verwies zur Begründung unter anderem auf die “starke Tochter DKB”.

Die Berliner Direktbank treibt schon seit Jahren die Ergebnisse der Landesbank an. Die DKB erzielte 2024 für sich genommen bereits den zweiten Milliardengewinn in Folge. Dabei halfen sinkende Kosten auf Grund der Entkonsolidierung der Bayern Card-Services und ein Umbauprogramm, das auch den Abbau von hunderten Stellen umfasst.

Andere Landesbanken machen keine Angaben zu Ausschüttungen

Der BayernLB gelang der Rekordgewinn, obwohl 2024 die Risikovorsorge von 180 Millionen Euro auf 491 Millionen Euro geklettert war. Die Rückstellungen gingen zu einem großen Teil auf das Konto des Immobiliengeschäfts.

Vor kurzem war es zu leichten Verschiebungen bei den Eigentümerverhältnissen der BayernLB gekommen, nachdem sich die Europäische Zentralbank an einer stillen Einlage gestört hatte. Dadurch erhöhte sich der Anteil vom Freistaat Bayern auf etwa 80%, verglichen mit zuvor 75%. Gleichzeitig sank der Anteil der Sparkassen von 25% auf rund 20%.

Die anderen großen Landesbanken — also LBBW, Helaba und NordLB — hatten bei ihren Bilanzvorlagen keine Angaben zur Höhe der Ausschüttungen gemacht oder darauf verwiesen, dass dies die Eigentümer entscheiden müssten.

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