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Übernahmen„Der Staat sitzt am Verhandlungstisch“ –Deals werden komplexer

Der untersagte Verkauf des Stahlkonzerns US Steel verunsichert Firmen weltweit. Banker fürchten, dass künftig auch in Deutschland mehr Deals aus protektionistischen Gründen scheitern.Hannah Krolle 28.01.2025 - 04:00 Uhr Artikel anhören
Stahlrohre vor der Flagge der USA: Die Stahlproduzenten US Steel und Nippon Steel dürfen nicht fusionieren. Foto: AP

Frankfurt. Es war eine seiner letzten Amtshandlungen als US-Präsident, und Joe Biden schockierte mit ihr viele Investmentbanker: Er untersagte die Übernahme der amerikanischen Stahlfirma United States Steel durch den japanischen Konkurrenten Nippon Steel.

Biden begründete sein Veto für den 15 Milliarden Dollar schweren Deal damit, dass die nationale Sicherheit in Gefahr sei, wenn einer der größten Stahlkonzerne der USA unter ausländische Kontrolle fiele. Kritiker sahen in seiner Entscheidung ein Paradebeispiel für einen weltweiten Trend: Staaten setzen auf Protektionismus und greifen verstärkt in Deals ein.

Banker befürchten, dass sich dieser Trend weiter verstärken wird. Es dürfte für Investoren und Unternehmen damit schwieriger werden, Übernahmen und Fusionen abzuschließen.

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