Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ranking Risikolebensversicherungen: Für den Ernstfall die Familie gut absichern

Beim Tod des Hauptverdieners einer Familie droht der finanzielle Absturz. Mit einer passenden Police lässt sich vorsorgen. Worauf es bei der Auswahl ankommt.
04.09.2020 - 10:33 Uhr Kommentieren
Risikolebensversicherungen Test: So wählen Sie die richtige Versicherung Quelle: dpa
Risikolebensversicherung

Auch bei der Risikolebensversicherung gilt es, eine Police so früh wie möglich abzuschließen

(Foto: dpa)

Düsseldorf An den eigenen Tod denkt niemand gerne. Wer eine Familie hat, sollte sich aber darüber Gedanken machen. Denn auf staatliche Leistungen können sich Familien nicht verlassen. Eine 30-jährige Witwe erhält in den ersten drei Monaten nach dem Tod die staatliche Erwerbsminderungsrente ihres verstorbenen Ehemannes. Im Anschluss eine Witwenrente, solange sie minderjährige Kinder großzieht. Vor allem bei jungen Menschen ist die staatliche Erwerbsminderungsrente gering. Sie reicht nicht aus, um den Lebensstandard zu halten.

„Eine Risikolebensversicherung ist sinnvoll und günstig, um beispielsweise Hinterbliebene finanziell abzusichern“, empfiehlt Elke Weidenbach, Versicherungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Vor allem dann, wenn die Familie von einem Einkommen abhängt, ist sie elementar.

Der Hauptverdiener benötigt dann unbedingt eine Risikolebensversicherung. Im Todesfall bezahlt die Versicherung eine im Versicherungsvertrag festgelegte Summe an die Hinterbliebenen. Auch unverheiratete Paare sollten an diesen Schutz denken. Sinnvoll ist eine Risikolebensversicherung zudem für Immobilienbesitzer. Dann können die Hinterbliebenen den laufenden Kredit tilgen.

Generell gilt der Ratschlag, eine Risikolebensversicherung so früh wie möglich abzuschließen. Das Alter und die Gesundheit sind entscheidende Faktoren, ob eine Versicherung eine Police ausstellt und wie hoch die Prämie ist. In jungen Jahren sind Menschen gesünder als im höheren Lebensalter. Wer eine Versicherung beantragt, sollte Gesundheitsfragen korrekt beantworten.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Bewertung der Ratingagentur Franke und Bornberg bietet Hilfe bei der Auswahl einer privaten Risikolebensversicherung. Beim unterstellten Musterfall handelt es sich um eine 30-jährige Person, die gesund ist und seit mindestens zehn Jahren nicht mehr raucht. Bei einer Versicherungssumme von 100 000 Euro und einer Laufzeit von 30 Jahren bewertet Franke und Bornberg elf Tarife mit sehr gut.

    Sechs Tarife erreichen dabei die Höchstpunktzahl von 100 Punkten: Mit einer Nettoprämie von 70,37 Euro und einer Bruttoprämie von 100,61 Euro ist der Tarif „Ergo Risikolebensversicherung (10 Jahre Nichtraucher)“ die günstigste Police. Da sich die Leistungen der Versicherungen nicht unterscheiden, geht es bei der Bewertung nur um die Höhe der Prämien.

    Grafik

    Der Kunde bezahlt jährlich die Nettoprämie, die Versicherung kann aber den Beitrag bis auf die Bruttoprämie anheben, wenn die Überschüsse sinken oder in einem Jahr sogar ganz anfallen. „Deswegen sollten Versicherte nicht nur auf die Nettoprämie achten, sondern auch auf die Bruttoprämie“, sagt Michael Franke, Geschäftsführer der Ratingagentur Franke und Bornberg. Beim Ranking gehen Netto- und Bruttoprämie zu je 50 Prozent in die Bewertung ein.

    Doch in welcher Höhe sollte die Versicherungssumme gewählt werden? Das hängt von der individuellen Situation ab. „Wer einen Kredit absichern will, damit Angehörige im Todesfall nicht Schulden tragen müssen, sollte eine Versicherungssumme mindestens so hoch wählen, dass die Restschuld des Kredits abgedeckt ist“, sagt Weidenbach.

    Wenn es darum geht, die Familie finanziell abzusichern, sollte die Versicherungssumme von der konkreten familiären Situation, dem Einkommen und dem vorhandenen Vermögen abhängen. Dabei sollten Einnahmen und Ausgaben, aber auch Witwen- und Waisenrente berücksichtigt werden.

    Diesen monatlichen Bedarf gilt es dann über den erwünschten Zeitraum abzudecken. Die Laufzeit sollten Versicherte so wählen, wie die Angehörigen des Verstorbenen einen Ausgleich für das wegfallende Einkommen benötigen und bis zum Beispiel die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen.

    Ein wichtiger Grund für eine Risikolebensversicherung ist, dass sich Paare gegenseitig absichern wollen. Dafür gibt es spezielle verbundene Risikolebensversicherungen mit nur einem Vertrag. Allerdings lässt sich nach einer Trennung die Police nicht in zwei Verträge teilen. Dann müssten beide Partner den Vertrag kündigen und jeder eine neue Police abschließen. Separate Verträge sind die bessere Lösung.

    Mehr: Ratgeber Versicherung: Die richtigen Policen für jede Lebensphase.

    Startseite
    Mehr zu: Ranking - Risikolebensversicherungen: Für den Ernstfall die Familie gut absichern
    0 Kommentare zu "Ranking: Risikolebensversicherungen: Für den Ernstfall die Familie gut absichern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%