Hochwasser: Wie Sie Ihre Immobilie jetzt richtig versichern
Hausbesitzer sollten auf eine für ihr Gebäude passende Versicherung achten.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpaMünchen. Das Hochwasser im Süden Deutschlands beunruhigt bundesweit Immobilienbesitzer. Zwar handelt es sich oftmals um starke regionale Unwetter mit hohem Schadenpotenzial. Aber auch Hausbesitzern, die diesmal nicht betroffen waren, ist klar, dass das beim nächsten Unwetter anders sein kann. Wie sichern sich Immobilieneigentümer am besten ab? Das Handelsblatt beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Wohngebäudeversicherung.
Wohngebäudeversicherung: Was ist enthalten?
Die Wohngebäudeversicherung ist eine sogenannte verbundene Versicherung, die in der Regel eine Feuer-, eine Sturm- und Hagel- sowie eine Leitungswasserversicherung umfasst. Verbraucherschützer wie der Bund der Versicherten (BdV) raten, alle drei Bausteine abzuschließen.
Hauseigentümer sind mit dieser Versicherung finanziell abgesichert, wenn die Immobilie durch diese Gefahren beschädigt oder sogar zerstört wird.
Elementarschadenversicherung: Für wen ist sie geeignet?
Die Elementarschadenversicherung wird als Zusatzbaustein zur Wohngebäudeversicherung angeboten. Sie sichert Hauseigentümer gegen erweiterte Naturgefahren wie Schneedruck, Überschwemmung und Erdbeben ab. Dass Verbraucher darauf nicht verzichten sollten, hat die Flut im Ahrtal 2021 deutlich gemacht.