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FedTrump will freien Posten im Fed-Direktorium kommissarisch besetzen

Adriana Kugler scheidet am Freitag überraschend aus ihrem Amt aus. Eine dauerhafte Lösung für ihre Nachfolge soll nun zu einem späteren Zeitpunkt gefunden werden. 07.08.2025 - 08:58 Uhr Artikel anhören
Donald Trump: Der US-Präsident will in den nächsten Tagen einen Kandidaten für den freien Posten im Fed-Direktorium ernennen. Foto: REUTERS

Washington. US-Präsident Donald Trump will den frei werdenden Posten im Direktorium der US-Notenbank Fed zunächst nur vorübergehend besetzen und eine dauerhafte Lösung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Er werde wahrscheinlich in den nächsten zwei bis drei Tagen einen Kandidaten für die verbleibenden Monate der Amtszeit ernennen, sagte Trump am Mittwoch vor Reportern im Oval Office.

„Wir werden wahrscheinlich erst eine Übergangslösung und dann eine dauerhafte Besetzung anstreben“, erklärte der Präsident. Die Auswahl sei nun auf drei Kandidaten eingegrenzt und der Interviewprozess habe bereits begonnen, so Trump weiter.

Als aussichtsreiche Kandidaten gelten der frühere Fed-Gouverneur Kevin Warsh und der Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, Kevin Hassett. Beide haben sich in der Vergangenheit dafür ausgesprochen, dass die Fed dem Drängen Trumps nach niedrigeren Zinsen nachgeben sollte.

Kugler trat unerwartet zurück

Im siebenköpfigen Direktorium der Notenbank wird ein Platz frei, da die Direktorin Adriana Kugler vergangene Woche unerwartet ihren Rücktritt zum kommenden Freitag angekündigt hatte. Ihre Amtszeit wäre regulär am 31. Januar 2026 ausgelaufen.

Bisher ist jedoch unklar, wie schnell ein kommissarischer Nachfolger sein Amt antreten könnte. Alle Kandidaten für das Fed-Direktorium muss der Senat bestätigen. Das Verfahren sieht eine Anhörung und Abstimmung im Bankenausschuss sowie mehrere Abstimmungen im Plenum vor. Der Senat befindet sich jedoch in der Sommerpause und tritt erst am zweiten September wieder zusammen.

Trump, der den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell wiederholt wegen seiner Zinspolitik kritisiert hat, sucht zudem bereits nach einem Nachfolger für Powell, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet. Der US-Präsident könnte Kuglers Nachfolger nach Ablauf von Powells Amtszeit im Mai 2026 auch auf den Chefposten befördern.

rtr
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