Geldpolitik: Britische Notenbank senkt Leitzins auf 4,75 Prozent
London. Die Notenbank in London senkt den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr. Sie setzte ihn am Donnerstag um einem Viertelpunkt auf 4,75 Prozent nach unten. Die Bank of England hatte Anfang August auf die abebbende Inflationswelle reagiert und erstmals seit 2020 die Zinsen wieder gesenkt.
An den Märkten war bereits damit gerechnet worden, dass die Bank of England ihre Geldpolitik weiter lockert.
In den vergangenen Monaten hat die Teuerung in Großbritannien deutlich nachgelassen. Im September ist die Inflation überraschend stark gesunken. Die Verbraucherpreise stiegen im vergangenen Monat nur noch um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im August hatte die Inflation noch 2,2 Prozent betragen. Damit lag die Inflation auf dem niedrigsten Stand seit April 2021.