Bauzinsen: So senken Sie beim Immobilienkauf ihre monatliche Belastung
Düsseldorf. Der Immobilienmarkt in Deutschland erholt sich: Die Hypothekenzinsen liegen wieder deutlich unter ihrem Höchststand von mehr als vier Prozent. Und auch die Preise für gebrauchte Häuser und Wohnungen, die zwei Jahre lang stetig nachgegeben hatten, stabilisieren sich.
Weil es zudem umgekehrt immer schwieriger wird, eine erschwingliche Mietwohnung zu finden, erst recht in familientauglicher Größe, machen sich viele auf die Suche nach den eigenen vier Wänden – und der passenden Finanzierung.
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Dabei stehe die monatliche Rate für Zins und Tilgung – als Äquivalent zur Miete – für die meisten im Mittelpunkt, sagt Benjamin Papo, Geschäftsführer des unabhängigen Finanzierungsvermittlers Hüttig & Rompf. Das sei durchaus sinnvoll, meint er. „Denn es ist wirklich faszinierend, wie sich die Rate optimieren lässt.“
Mithilfe von Experten haben wir drei Möglichkeiten durchgerechnet, mit denen Immobilienkäufer die monatliche Darlehensbelastung ihren individuellen finanziellen Bedürfnissen möglichst flexibel anpassen können.
Beispiel 1: Eigenkapital mobilisieren
Viel hilft viel, heißt die Devise beim Thema Eigenkapital. Und das aus zwei Gründen: Je mehr Erspartes Immobilienkäufer einbringen können, desto weniger Kredit benötigen sie. Zum Zweiten belohnen Banken eine höhere Eigenkapitalquote mit besseren Konditionen, berichtet Björn Pätzold, Spezialist für Baufinanzierung beim Finanzierungsvermittler Dr. Klein in Mettmann.