Bausparen: Wann sich ein Bausparvertrag für die energetische Sanierung lohnt
Bei der Finanzierung der energetischen Sanierung des Eigenheims rückt das Bausparen stärker in den Fokus.
Foto: IMAGO / ShotshopMünchen. Das Gebäudeenergiegesetz dürfte der nächste Verkaufsbooster für Bausparverträge werden. Das legen die Zahlen von Schwäbisch Hall, der bundesweit größten Bausparkasse, nahe. Demnach werden bereits heute zwei Drittel aller Bauspardarlehen für Renovierungen und Sanierungen genutzt.
Auch Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der privaten Bausparkassen, geht davon aus, dass der Trend zum Bausparen anhalten wird: „Wer Wohneigentum hat, weiß jetzt zwar noch nicht genau, was auf ihn zukommt. Er weiß aber, dass es teuer wird und dass er gut beraten ist, finanziell vorzusorgen.“
Was für viele besonders charmant klingt: Bausparkassen können heute Kredite bis zu 50.000 Euro als Blankodarlehen ohne Kosten für Grundbucheintrag und Notar vergeben. Eine Wärmepumpe ist damit leicht finanziert. Doch Bausparen ist kein Produkt, das leicht zu verstehen ist, und lohnt sich auch nicht für jede und jeden in jeder Situation. Lesen Sie, wer nun mit einem Bausparvertrag gut aufgestellt ist und was die Alternativen sind.
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Derzeit gibt es laut den privaten Bausparkassen und den Landesbausparkassen deutschlandweit fast 23 Millionen laufende Bausparverträge mit einer Bausparsumme von knapp 930 Milliarden Euro. „Im ersten Quartal 2023 wurde mit 27.500 Neuverträgen der Rekordwert eines ersten Quartals aus dem Jahr 2004 eingestellt“, sagt Peter Barkow, Inhaber des gleichnamigen Beratungshauses, der die Daten für das Handelsblatt zusammengestellt hat.