Dachbegrünung: Diese Fördergelder können Sie für Gründächer beantragen
Wer mit dem Gedanken spielt, sein Dach zu begrünen, informiert sich am besten frühzeitig über Möglichkeiten der Förderung.
Foto: Caro / OberhaeuserDüsseldorf. Gründächer haben eine Menge Vorteile für Natur und Menschen. Sie verbessern das Stadtklima und bieten Lebensraum für Insekten. Aber auch Immobilienbesitzer selbst profitieren von der Bepflanzung, denn Gründächer sind langlebiger als herkömmliche Flachdächer. Die Begrünung schützt die Dachmembran und verringert deren Abnutzung. Zudem speichert die Pflanzschicht Regenwasser und kann so bei Starkregen Überschwemmungen verhindern.
Wer mit dem Gedanken spielt, sein Dach zu begrünen, informiert sich am besten frühzeitig über Möglichkeiten der Förderung. Sowohl Bund und Länder als auch viele Kommunen bieten unterschiedliche Förderprogramme an. Voraussetzung für die Zuschüsse ist in der Regel, dass die Dachbegrünung noch nicht beauftragt wurde, sondern sich erst in der Planung befindet.
Private Immobilienbesitzer sollten sich zunächst bei ihrer Kommune nach aktuellen Fördermöglichkeiten erkundigen, rät Rebecca Gohlke, Referentin beim Bundesverband Gebäudegrün. „Kommunale Förderprogramme zielen insbesondere auf Privatpersonen ab, sodass darüber auch kleinere Dachbegrünungen, zum Beispiel von Carports oder Garagen, gefördert werden können“, sagt sie.
Bremen beispielsweise übernimmt bei einer Begrünung von mindestens zehn Quadratmetern 25 Prozent der förderfähigen Kosten und zahlt bis zu 5000 Euro Fördersumme. Den Zuschuss gibt es sowohl für Neubauten als auch für die Nachrüstung vorhandener Dächer.