Fehler bei Mieterwechseln: Was bei der Wohnungsübergabe zu beachten ist: Sechs Tipps für Vermieter
Ein Mieterwechsel ist nicht automatisch eine Gelegenheit, den Kontostand zu verbessern, denn Mieterhöhungen sind gesetzlich geregelt.
Foto: Imago/Westend61Frankfurt. Steht ein Mieterwechsel an, sorgt dies bei Vermietern oft für ein mulmiges Gefühl. Natürlich sollten Immobilienbesitzer ihren potenziellen Mietern nicht das Schlimmste unterstellen. Doch Vermieter sind klug beraten, wenn sie die Auswahl eines neuen Mieters und den Prozess bei einer Trennung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Jede Nachlässigkeit kann sich rächen.
Worauf sollten Immobilienbesitzer bei Auszug und Neuabschluss besonders achten? Was sollten die Eigentümer besser nicht versäumen? Diese sechs Empfehlungen sollten Vermieter bei einem Mieterwechsel ernstnehmen.
1. Sich wichtige Dokumente von Neumietern vorlegen lassen:
Um sich gegen böse Überraschungen abzusichern, sollten Eigentümer bei potenziellen Neumietern bereits früh auf folgende Unterlagen bestehen: einer Kopie des Personalausweises, auf den Namen des Vorvermieters oder eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, eine Mieterselbstauskunft, eine Bonitätsauskunft und auf einen aktuellen Gehaltsnachweis.
Macht der zukünftige Mieter bei zulässigen Fragen in der Selbstauskunft falsche Angaben, kann der Vermieter den Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten und aufkündigen.
2. Auf den ersten Eindruck achten:
Vermieter sollten durchaus ihr Bauchgefühl wahrnehmen. Wie sympathisch und gepflegt ist der Bewerber? Wie offen antwortet er auf Fragen? Denn die Erfahrung zeigt oft: Wenn sich etwas merkwürdig anfühlt, hat das oft einen Grund – und ist in jedem Fall ein Anlass, genauer hinzuschauen.