Finanzdienstleister: Hypoport will bis zu zehn Prozent der Stellen sparen – Aktie legt fünf Prozent zu
Das SDax-Unternehmen hat seit Jahresanfang deutlich an der Börse verloren.
Düsseldorf. Die Hypoport-Aktie hat bislang ein turbulentes Jahr hinter sich. Nachdem sie noch zu Jahresanfang zu den Anlegerlieblingen gehört hatte, verlor sie nach einer Gewinnwarnung und Prognoseaussetzung Ende September deutlich. Der Kurs hat sich seitdem stabilisiert.
Am Montag sind nun weitere Details über das dritte Quartal und das Sparprogramm des Finanzdienstleisters bekannt geworden. Nachdem der Aktienkurs zur Handelseröffnung deutlich nachgegeben hatte, erholte sich das Papier im Tagesverlauf und drehte während eines Investorencalls mit dem CEO ins Plus. Am Nachmittag notierte das Papier bei fast 144 Euro, ein Plus von knapp fünf Prozent. Zu Jahresbeginn hatte der Hypoport-Kurs noch bei rund 500 Euro gelegen.
Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, ging der Umsatz in den Monaten Juli bis September – wie bereits vorab bekannt gegeben – um sechs Prozent auf 105 Millionen Euro zurück. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 93 Prozent auf rund 800.000 Euro ein. Dieser Wert fiel damit etwas besser aus als noch Ende Oktober, als das Unternehmen die wichtigsten Eckdaten veröffentlicht hatte. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,5 Millionen Euro und damit 82 Prozent weniger als vor einem Jahr.