Heizung: Vier Gründe, warum sich Wärmepumpen für jede Immobilie eignen
Berlin. In vielen Wohnhäusern müssen Eigentümer in den kommenden Jahren voraussichtlich die Heizung austauschen. Von den bestehenden rund 21,6 Millionen Heizungsanlagen ist laut dem Branchenverband BDH fast die Hälfte veraltet.
Wärmepumpen spielen bei einer künftig umweltfreundlichen Wärmeversorgung eine entscheidende Rolle. In vielen Immobilien werden sie Gas- und Ölheizungen ersetzen – so wie diese vor Jahrzehnten die Kohleöfen in Wohnungen verdrängt haben.
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Doch der Heizungstausch kommt nicht recht in Schwung: Nach einem Rekordjahr 2023 ist die Zahl der neu installierten Heizungen in diesem Jahr deutlich eingebrochen – bei allen Heiztechnologien. Der Absatzrückgang bei Wärmepumpen lässt sich zum Teil damit begründen, dass Eigentümer in diesem Jahr erst ab Ende Februar Anträge für die neue Heizungsförderung stellen konnten und die Zuschüsse erst seit Oktober fließen.
Aber auch vier häufig genannte Einwände erklären den Einbruch, vor allem bei den am meisten verbauten Luftwärmepumpen: Sie seien teuer, nicht unbedingt schön, verursachten Lärm und es fehle ein ausreichender Abstand zum Nachbargrundstück für ihre Aufstellung im Freien. Wir erklären, warum viele dieser Probleme inzwischen gelöst sind.