Immobilien: Airbnb-Wohnungen werden zur Konkurrenz für Luxushotels
Paris. Traumwohnungen für den Urlaub sind im Trend. Luxus-Airbnbs verändern weltweit den Markt für Unterkünfte im oberen Preissegment. Hotels spüren die Nachteile. In Paris hat sich die Entwicklung beschleunigt, die Olympischen Spiele haben dazu beigetragen. Aber auch in anderen Ländern hat die Nachfrage – und das Angebot – zugenommen.
Häuser für 15.000 Euro pro Nacht, riesige Wohnungen mit Innenpool: In den Vierteln von Paris rund um die Seine, Eiffelturm und die Champs-Elysées gibt es immer mehr Angebote in dem Bereich. Nicht nur Airbnb ist aktiv, auch zahlreiche andere Akteure und im Luxusbereich gut vernetzte Immobilienagenturen wie Barnes oder Engel & Völkers mischen mit. Viele Kunden suchen das außergewöhnliche Wohngefühl, dabei können Luxushotels kaum mithalten. Industrielofts, Häuser mit Garten oder Wohnungen mit Terrassen und Ausblick auf Pariser Sehenswürdigkeiten sind gefragt. Preise um 50.000 Euro oder sogar mehr die Woche sind keine Seltenheit.