Immobilien: Benko will im Gericht nicht aussagen – Richterin vertagt Prozess
Düsseldorf, Berlin. Der Prozess gegen den österreichischen Bauunternehmer René Benko ist nach wenigen Stunden auf Mittwoch vertagt worden. Das Verfahren werde dann wie geplant fortgesetzt, entschied die Richterin am Landgericht Innsbruck.
Grund für die Entscheidung war der Umstand, dass sich Benko nicht ausführlich zu den Vorwürfen äußern wollte. Die Befragung von Zeugen war erst für Mittwoch vorgesehen. Zuvor hatte sich Benko zu den beiden Anklagepunkten als „nicht schuldig“ bekannt.
Seit fast neun Monaten sitzt der österreichische Bauunternehmer René Benko (48) in Untersuchungshaft. Am Dienstag hat die erste Hauptverhandlung gegen ihn begonnen. Die Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) aus Wien wirft Benko „betrügerische Krida“ vor. Das entspricht dem Bankrott im deutschen Recht.
Benko soll in zwei Tatkomplexen rund 668.000 Euro beiseitegeschafft und seine Gläubiger entsprechend geschädigt haben, heißt es in der 14 Seiten langen Anklage aus dem Juli. Demnach habe der Manager die Gelder transferiert, obwohl er längst in Zahlungsschwierigkeiten gesteckt habe und sein Konkurs absehbar gewesen sei.