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ImmobilienRazzia bei Engel & Völkers macht gesamte Makler-Branche nervös

Seit Dezember ermitteln Staatsanwälte im Umfeld des Marktführers wegen Verdacht auf Scheinselbstständigkeit. Damit steht ein Modell infrage, das viele Makler als selbstverständlich ansehen.Carsten Herz, Volker Votsmeier 28.03.2025 - 12:32 Uhr Artikel anhören
Engel & Völkers: Das Hamburger Unternehmen gilt als deutscher Marktführer mit rund 1000 Standorten und etwa 16.000 Menschen, die unter der Marke tätig sind. Foto: Carsten Dammann für Handelsblatt

Frankfurt. Für eine besondere Verzagtheit sind Immobilienmakler eigentlich nicht bekannt. Die Neigung, das eigene Geschäft sowie die anzupreisenden Objekte grundsätzlich eher durch eine rosarote Brille zu betrachten, gehört ebenso zum Job der Vermittler wie die oft dicke Armbanduhr am Handgelenk.

Der Vorwurf der Ermittler: Selbstständige Makler würden im Franchisemodell der Hamburger in Bielefeld faktisch als abhängige Angestellte beschäftigt – ohne dass der Engel-&-Völkers-Lizenznehmer dafür Sozialabgaben zahlt. Das Unternehmen weist den Verdacht einer systematischen Scheinselbstständigkeit bei sich ausdrücklich zurück.

Wie brisant sind die Ermittlungen – und was steckt dahinter? Das Handelsblatt hat mit Verbandsvertretern, Maklern und Juristen gesprochen und beschreibt, welche heimliche Sorge viele Firmen jetzt umtreibt.

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