Immobilien: Wo lohnt sich in Deutschland noch der Wohnungskauf?
Frankfurt. Cathy Hummels hat die Gunst der Stunde genutzt. Die Moderatorin und Ex-Frau des Fußballers Mats Hummels kaufte im Jahr 2023 für eine Millionensumme im Münchener Stadtteil Schwabing ein schmuckes Dreifamilienhaus mit insgesamt 485 Quadratmeter Wohnfläche. Zwei Wohnungen darin vermietet die 36-Jährige, in der dritten lebt sie mit ihrem Sohn Ludwig.
Hummels gehört damit allerdings zu einer kleiner werdenden Zahl von Deutschen, die sich noch auf den Kaufimmobilienmarkt wagen. Gestiegene Finanzierungskosten, aber auch unsichere Aussichten über die weitere Wertentwicklung von Wohnungen in Deutschland schrecken viele Interessenten ab.
Denn der deutsche Markt hat eine abrupte Kehrtwende hinter sich: Nach mehr als zehn Jahren können Besitzer und Interessenten nicht mehr sicher von steigenden Preisen ausgehen – zuletzt zeigte der Trend in die Gegenrichtung: abwärts.
Umso wichtiger ist die Frage für Interessenten, wohin der Markt langfristig steuert. Wo müssen Käufer bald für Eigentumswohnungen mehr zahlen? Und wo weniger?
Antworten darauf gibt eine renommierte Untersuchung – der Wohnatlas der Postbank, den das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) jedes Jahr für die Bonner Tochter der Deutschen Bank erstellt. Die neue Kaufpreisprognose der Experten für den Wohnungsmarkt, die bis ins Jahr 2035 reicht, liegt dem Handelsblatt exklusiv vor. Das sind die wichtigsten Fakten.