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Premium Immobilienfinanzierung Privilegien für die Crowd in Gefahr

Das Kapital für ein Bauvorhaben über Internetplattformen bei Privatanlegern einzusammeln, wird in Deutschland immer beliebter. Doch inzwischen sieht die Bundesregierung die Schwarmfinanzierung bei Immobilien kritisch.
12.04.2017 - 17:35 Uhr
Der deutsche Crowdinvesting-Markt ist noch klein, wächst aber schnell. Quelle: mauritius images
Neubausiedlung

Der deutsche Crowdinvesting-Markt ist noch klein, wächst aber schnell.

(Foto: mauritius images)

Berlin Eigentlich ist die Bundesregierung ein Fan von Kreditplattformen im Internet. „Wir müssen in Deutschland lernen, zarte Pflänzchen auch einmal wachsen zu lassen.“ So begründete die Koalition Erleichterungen für Schwarmfinanzierungen oder sogenanntes Crowdinvesting 2015. Deshalb gilt für Finanzierungen mit bestimmten Instrumenten über Kreditplattformen keine Prospektpflicht.

Doch nach einer Evaluierung des Kleinanlegerschutzgesetzes sieht die Regierung bei der Immobilienfinanzierung durch die Crowd offenbar Korrekturbedarf bei diesen Ausnahmeregeln. Gleichzeitig kann sich die Bundesregierung aber vorstellen, die bestehende Prospektpflicht für Aktien und Anleihen bis zu einer Million Euro abzuschaffen, sofern diese über Crowdinvesting-Plattformen vertrieben werden. Bislang gelten diese Ausnahmen beispielsweise nur für sogenannte Nachrangdarlehen.

„Vor dem Hintergrund, dass für Immobilienprojekte ausreichend anderweitige Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, könnte aus Sicht der Bundesregierung erwogen werden, Immobilienfinanzierungen aus dem Anwendungsbereich des Vermögensanlagegesetzes auszunehmen“, schreibt die Regierung auf eine Anfrage der Grünen. Die Antworten liegen dem Handelsblatt vor.

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