Einzelhandel: Warum Familie Otto ausgerechnet jetzt nach Euroshop greift
Das Shopping-Center bei Frankfurt gehört zum Portfolio der Euroshop.
Quelle: ECE
Foto: HandelsblattDie erste Frist für die Aktionäre der Deutschen Euroshop ist abgelaufen. Bis Donnerstag mussten sie entscheiden, ob sie dem Angebot des Private-Equity-Investors Oaktree und des Family Office der Familie Otto, der Cura Vermögensverwaltung, zustimmen wollten. Den Aktionären bieten die Investoren rund 22,50 Euro pro Aktie – was einem deutlichen Aufschlag von rund 40 Prozent zum Durchschnittskurs der letzten Monate vor der Veröffentlichung der Offerte bedeutet. Die meisten Experten gehen davon aus, dass die Käufer zum Zuge kommen werden – und die angestrebte Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus eine Aktie erreicht wird.
Mehr als 1,4 Milliarden Euro legt die Milliardärsfamilie Otto zusammen mit dem Finanzinvestor für die Mehrheit am Immobilienkonzern Deutsche Euroshop auf den Tisch. Vorstand und Aufsichtsrat haben sich bereits für die Annahme des Angebots ausgesprochen. Die Transaktion soll möglichst noch im dritten Quartal des Jahres über die Bühne gehen. Doch was steckt hinter dem Deal? Was macht die Deutsche Euroshop plötzlich so interessant?