Immobilien im Ausland: Ferienhaus kaufen in Skandinavien – so klappt’s
- Immobilien in Dänemark, Schweden, Norwegen oder Finnland sind bei den Deutschen begehrt.
- Allerdings müssen Interessierte beim Hauskauf in den vier Ländern einige Besonderheiten beachten.
- Dänemark ist am besten zu erreichen, stellt aber besonders hohe Ansprüche an Käuferinnen und Käufer.
Köln. Skandinavien liegt an Nord- und Ostsee, bietet im Winter nahezu eine Schneegarantie und in den Sommermonaten milde Temperaturen. Wer diese Vorteile in einer eigenen Immobilie auskosten möchte, muss schnell tief in die Tasche greifen: Die Preise dafür sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen – besonders in Küstenlage.
„Da gehen die Preise bei umgerechnet 700.000 Euro los“, weiß Ingrid Gauter, Maklerin und Vermittlerin für schwedische Immobilien. Beliebt sind insbesondere Orte in direkter Nähe der Hauptstädte und Metropolen. Wer sich davon entfernt, zum Beispiel weiter in den Norden des Landes geht, kann noch Schnäppchen machen.
Dänemark hat ein paar Besonderheiten beim Immobilienkauf
Dänemark hat einen entscheidenden Vorteil für deutsche Urlauber. Das Land ist direkter Nachbar und hat damit von allen skandinavischen Ländern den kürzesten Anreiseweg über Land.
Umso schwerer ist es, vor Ort eine reine Ferienimmobilie zu kaufen. Das dürfen nämlich nur Menschen, die ihren ersten Wohnsitz in Dänemark haben und schon seit mindestens fünf Jahren im Land leben. Es sind aber Ausnahmen möglich, weiß Yvonne Westerbeck, Betreiberin des Blogs Skawelg und Expertin für den Immobilienkauf in Skandinavien.