Nebenkostenabrechnung 2022: So können Sie ihre Heizkostenabrechnung überprüfen
Wer 2022 viel geheizt und die gestiegenen Energiepreise nicht im Blick hatte, bekommt jetzt die Quittung mit der Nebenkostenabrechnung.
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Der Schock kommt mit Verspätung. Erst in diesen Wochen merken viele Bewohner von Mehrfamilienhäusern mit Zentralheizung so richtig, wie stark der Krieg in der Ukraine die Energiekosten im vorigen Jahr in die Höhe getrieben hat. Abgerechnet wird schließlich immer erst im Jahr darauf.
Inzwischen sind viele Heizkostenabrechnungen für 2022 erstellt und erreichen nun nach und nach Mieter und Wohnungseigentümer. Mietervereine haben festgestellt, dass die Nachforderungen in etlichen Fällen mehrere Hundert bis mehrere Tausend Euro betragen. Wer eine hohe Summe nachzahlen soll, sollte die Abrechnung prüfen.
Aber auch ohne hohe Forderung ist dies sinnvoll – Studien von Verbraucherzentralen und der Beratungsgesellschaft CO2online belegen, dass Abrechnungen häufig Fehler enthalten oder nicht plausibel sind.
Wie hoch sind die Heizkosten für 2022?
Die Messdienstleister Brunata Minol und Ista haben für die bisher erstellten Abrechnungen Kosten und Verbräuche ermittelt. Im Vergleich zum Jahr 2021 ist der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser 2022 im Schnitt gesunken. Das lag am milden Winter und daran, dass sparsamer geheizt wurde.