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ProjektentwicklungCorestate lässt Schulgebäude in modularer Holzbauweise errichten

Der Bau des Schulobjekts ist Teil einer größeren Projektentwicklung in München-Neuperlach, wodurch das Quartier einen Urbanitätsschub erhalten soll.Domenico Sciurti 10.12.2021 - 06:15 Uhr Artikel anhören

Der Investmentmanager Corestate Capital hat die finale Phase der Projektentwicklung einer Bestandsimmobilie aus den 1970er-Jahren in München-Neuperlach eingeläutet. Der „zweite Projektteil“ beginnt mit dem Bau eines Schulgebäudes für 320 Grund- und Mittelschulkinder über der Tiefgarage der sanierten Immobilie. Das Schulobjekt entsteht in modularer Holzbauweise und ist laut Corestate das erste Projekt dieser Art in Deutschland. Den Startschuss vor Ort gab Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt.

Dank des geringen Gewichts und der statischen Eigenschaften des Baustoffs Holz sei die Überbauung der Tiefgarage erst möglich. Das verwendete Holz wird lokal produziert „und für jeden gefällten Baum wird ein neuer gepflanzt“. Das Objekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Münchner Holzmodulbauer Liwood und dem Projektentwickler The Boxx Solution aus Tegernsee.

Die Fertigstellung ist für das kommende Frühjahr geplant. Anschließend soll der Innenausbau vollzogen werden, bevor voraussichtlich im Herbst 2022 die Internationale Montessori Schule München Campus di Monaco als Mieter und Betreiber einziehen wird, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der drei Unternehmen heißt.

Corestate hatte die Immobilie, auf der nun die Bildungseinrichtung entsteht, im Jahr 2019 erworben. Ein Nutzungskonzept erstellte das Unternehmen in Abstimmung mit der Stadt. Dann folgte den Angaben zufolge eine Revitalisierung, zu der auch die Erneuerung der Fassade mit Holzelementen gehörte. „Hier entsteht ein wirklich großartiges Projekt, das dem Quartier einen spürbaren Urbanitätsschub geben wird“, kommentiert Guido Beddig, Leiter Asset Management Commercial bei Corestate, das Vorhaben.

In einem Prospekt wirbt Corestate bei Anwohnern für das Projekt. Darin geht das Unternehmen auf die Holzbauweise ein, wodurch Bauschutt eingespart und die Bauzeit reduziert würde. Corestate spricht zudem von einer Aufwertung des Quartiers. Ziel sei „die Entstehung eines heterogenen Quartiersbildes“. Bei der Mieterstruktur liege der Fokus auf Büros und Praxen.

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