Trinkwasser: Was Eigentümer über den Austausch von Bleirohren wissen müssen
Düsseldorf. Anfang 2026 endet für zahlreiche Hauseigentümer eine wichtige Frist: Bis zum 12. Januar müssen sie alte Bleileitungen aus Häusern und Wohnungen entfernen. Danach dürfen sie nicht mehr genutzt werden, schreibt die Trinkwasserverordnung von 2023 vor.
Auch wenn Bleirohre seit 1973 nicht mehr verbaut werden, existieren bundesweit noch Bestände – teilweise in ganzen Installationen, oft in Teilstücken: Nach Zahlen des Umweltbundesamts (UBA) aus dem Jahr 2022 gibt es rund 15.000 Gebäude mit einer bleihaltigen Hausanschlussleitung sowie 38.000 Gebäude, in denen noch Bleileitungen innerhalb der Trinkwasserinstallation liegen.
Traditionell als „bleifrei“ gelten dagegen Bundesländer wie Baden-Württemberg und Bayern. Dort gibt es nur noch vereinzelt Trinkwasserleitungen aus Blei.
Das Schwermetall kann sich aus alten Rohren lösen und bereits in sehr geringen Konzentrationen schädlich wirken. Besonders gefährdet sind Kinder.