Wohninvestments: Studenten- und Boom-Städte mit hohen Renditemöglichkeiten
Hohe Renditen sind in Zeiten von Niedrigzinsen und Anlagedruck eher eine Seltenheit. In Städten wie Göttingen, Potsdam und Flensburg lohnen sich Wohnimmobilien als Kapitalanlage laut einer Auswertung des Immobilienfinanzierungsvermittlers Baufi24 jedoch besonders. In seinem Mietrenditeatlas hat Baufi24 die jährliche Bruttomietrendite ausgewählter Städte unter die Lupe genommen.
Eine gute Wahl sind demnach Immobilien in bestimmten Universitätsstädten. Baufi24 hat für die Auswertung Orte mit einem Studierendenanteil von mindestens 15 Prozent miteinander verglichen. In Göttingen beträgt demnach die durchschnittliche jährliche Mietrendite 4,43 Prozent. In Gießen können 3,90 Prozent erzielt werden. In Darmstadt sind es 3,87 Prozent, gefolgt von Heidelberg (3,71 Prozent), Aachen (3,60 Prozent), Münster (3,46 Prozent) und Würzburg (3,32 Prozent).
Die Liste der Städte mit dem größten Bevölkerungswachstum führt Potsdam an, wo es durchschnittlich 4,28 Prozent Rendite geben kann. Auf Platz zwei liegt Flensburg mit 4,20 Prozent, Platz drei belegt Offenbach am Main mit 3,88 Prozent.
Unter den sieben größten Städten Deutschland führt Köln das Ranking an. Dort liegt die Mietrendite bei durchschnittlich 3,63 Prozent. Stuttgart nimmt mit 3,58 Prozent den zweiten Platz ein, gefolgt von Frankfurt am Main mit 3,35 Prozent. In Düsseldorf und Berlin gibt es der Auswertung zufolge 3,21 Prozent, in Hamburg drei Prozent. Schlusslicht ist München, dort kommt der Immobilienbesitzer auf lediglich 2,65 Prozent Rendite.