Wohnungsmarkt: Haus gegen Wohnung – so hilft ein Algorithmus beim Immobilientausch
Der Wohnungsmarkt in der Hauptstadt ist angespannt. Wer eine größere Bleibe sucht, findet kaum etwas Bezahlbares.
(Foto: Annette Riedl/dpa)
Foto: HandelsblattMünchen. Das Angebot an Wohnungen vor allem in den Metropolen ist knapp. Tauschen statt kaufen oder mieten ist darum ein neuer Trend auf dem Immobilienmarkt. „Es gibt viele Menschen über 60 Jahre, die in großen Häusern und Wohnungen leben und sich eigentlich verkleinern möchten, wenn die Kinder ausgezogen sind“, sagt die Juristin Lydia Gref. Gemeinsam mit der Immobilienexpertin Julia Niepold und dem KI-Experten Lars Ludwig hat sie ein Unternehmen gegründet, das in solchen Fällen einen Wohnungstausch vereinfacht.
Das Angebot könnte dazu beitragen, die angespannten Lage am Wohnungsmarkt etwas zu entlasten. Erst kürzlich sorgten etwa der Immobilienwissenschaftler Steffen Sebastian und einige seiner Kollegen mit der These für Schlagzeilen, dass es keine neuen Wohnungen brauche, sondern die vorhandenen nur besser verteilt werden müssten.
Beste Tauschkombination
Das Portal Immowexler will genau das ermöglichen und Menschen, die in zu großen Immobilien leben, mit denen zusammenbringen, die gern eine größere Immobilie wollen. Das Besondere an dem Portal ist ein Matching-Algorithmus, den Lars Ludwig programmiert hat. Durch diesen Algorithmus lassen sich nicht nur zwei potenzielle Tauschpartner, sondern sogar bis zu vier Parteien mit Wechseloptionen finden.