Kryptobank: Guthaben, Überweisungen, Bitcoins: Was Sie zur Pleite von Nuri wissen müssen
Frankfurt. Die Berliner Kryptobank Nuri ist pleite. „Wir haben den Insolvenzantrag gestellt, um einer dauerhaften Zahlungsunfähigkeit unseres Unternehmens zuvorzukommen“, schreibt die Firma in einem Blogpost auf ihrer Website. Nuri hatte zuletzt etwa 500.000 Kunden und verwaltete Ende April nach eigenen Angaben ein Gesamtvermögen von etwa 500 Millionen Euro.
Die Coronapandemie, die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten der Märkte nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine und die abgekühlten Kapitalmärkte setzten das globale Start-up-Ökosystem unter Druck, erklärte Nuri. Darüber hinaus habe sich vieles an den Kryptomärkten negativ entwickelt.
Was bedeutet die Insolvenz für die Kunden von Nuri, und welche Lehren sollte die Fintech-Branche daraus ziehen? Die wichtigsten Fragen und Antworten:
Was bedeutet die Insolvenz für Nuri-Kunden?
Nuri erklärt, die Guthaben der Kunden seien trotz der Insolvenz nicht in Gefahr. Das gelte für Euro-Guthaben auf den Bankkonten, die Kryptowährungen in den digitalen Geldbörsen und die digitalen Investmentvehikel Nuri Pots. „Auch während des Insolvenzverfahrens haben Nuri-Kunden weiterhin garantierten Zugang zu ihren Einlagen und können sie jederzeit in vollem Umfang abheben“, teilte das Start-up mit.