Aktien: Insider sind optimistisch – und kaufen bei mehreren Unternehmen zu
Frankfurt. Erst ein massiver Einbruch, gefolgt von einer rasanten Erholung – der August war an den Aktienmärkten einer der turbulentesten Monate seit Langem. Der Dax fiel Anfang des Monats fast bis auf 17.000 Punkte, doch schon Ende August erreichte er neue Rekordhochs und rückte am Dienstag zeitweise bis auf neun Punkte an die Marke von 19.000 Zählern heran.
Deutschlands Vorstände und Aufsichtsräte haben in diesen unruhigen Zeiten die Nerven behalten. Im Gegensatz zum breiten Markt gab es bei den Unternehmensinsidern keine nennenswerten Verkäufe. Das zeigt die monatliche Handelsblatt-Auswertung des Handels von Führungskräften mit Aktien ihrer eigenen Unternehmen.
„Die Unternehmensinsider behalten ihren Grundoptimismus“, sagt dazu Olaf Stotz, Professor an der Privatuniversität Frankfurt School of Finance & Management. Er analysiert die legalen, meldepflichtigen Transaktionen der Unternehmensinsider für das Handelsblatt. Stotz beobachtet diesen Optimismus schon seit geraumer Zeit.
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