Anlagestrategie: Wie Qualitätsaktien Stabilität ins Depot bringen können
München. Das bisherige Börsenjahr war eine Achterbahnfahrt. Dem massiven weltweiten Kurseinbruch nach der Zollankündigung durch US-Präsident Donald Trump folgte die rasche Erholung – auch weil die Zölle zum Teil ausgesetzt und Ende Mai sogar gerichtlich verboten wurden. Es ist jedoch absehbar, dass diese Phase der Volatilität noch nicht vorbei ist.
Gerade in einem unsicheren Umfeld könnten Qualitätsaktien eine tragfähige Wahl sein. „Tatsächlich zeichnen sich qualitativ hochwertige Unternehmen durch eine Reihe von Merkmalen aus, die ihre Stabilität, Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Erfolgsaussichten betonen“, sagt Jens Zimmermann, Leiter Portfoliomanagement beim Vermögensverwalter Gecam. „Sie sind damit im Allgemeinen gut aufgestellt, um Herausforderungen zu meistern und sich in unterschiedlichen Marktphasen vergleichsweise konstant zu entwickeln.“
Doch woran erkennt man diese Titel? „Qualitativ hochwertige Unternehmen erkennt man nicht nur daran, dass sie über Jahrzehnte hinweg Krisen getrotzt und dabei Werte geschaffen haben“, erklärt Michael Wittek, Direktor Portfoliomanagement bei der Albrecht, Kitta & Co. Vermögensverwaltung. „Solche Firmen verfügen auch über stabile Cashflows und solide Bilanzen und haben eine starke Marktstellung mit Preissetzungsmacht.“