Berkshire Hathaway: Warum Warren Buffetts Aktie die Nasdaq zu einem Upgrade zwingt
In diesem Jahr fliegt Buffett zu seinem Geschäftspartner Charles Munger nach Los Angeles, um das Online-Event dort aufzunehmen.
Foto: ReutersDenver. Doch Buffett winkt ab. Der 90-Jährige findet es gerade gut, wenn die Berkshire-Aktie nicht so oft die Hände wechselt. Das hält auch Aktivisten fern und fördert die langfristige Bindung der Aktionäre zum Konzern, wie er im Februar in seinem Brief an die Aktionäre erklärte.
Bei Börsenbetreibern führt Buffetts Sturheit nun jedoch zu ungeahnten Problemen. Das Papier ist mit 437.131 Dollar die teuerste Aktie der USA. Bestimmte Computerprogramme der Nasdaq können diese Zahl nun nicht mehr abbilden. Der Grund: „Um mit der Flut an Daten klarzukommen, die Börsenbetreiber täglich sammeln, werden die Daten stark komprimiert“, erklärt James Angel, Finanzprofessor von der Georgetown University in Washington DC.
Die größte Zahl, die die sogenannte 32-Bit-Architektur verarbeiten kann, ist 429.496,7295 Dollar. Aktienkurse werden immer mit vier Dezimalstellen angegeben. „Einfach eine Dezimalstelle wegzulassen, würde zu zu viel Chaos führen“, gibt Angel zu bedenken. Betroffen sind dabei jedoch nur bestimmte Daten-Feeds, die an Medien oder Neobroker wie Robinhood verkauft werden. Sie sind eine abgespeckte Version der offiziellen und konsolidierten Aktienkurse, die über verschiedene Börsenhinweg gesammelt werden.