Chart des Tages: Siemens-Energy-Aktie legt zu
Der Energietechnikkonzern werde nicht angemessen gewürdigt und sei unterbewertet, schreibt der Barclays-Analyst.
Foto: ReutersZwar bleibt der Analyst generell skeptisch, was die Geschäfte der Hersteller von Windkraftanlagen wie der Tochter Siemens Gamesa angeht, aber ein 50-prozentiger Kursverfall in den zurückliegenden drei Monaten sei dennoch nicht gerechtfertigt.
Die massiven Qualitätsprobleme bei Windrädern bescherten der Siemens-Tochter einen Rekordverlust. Im abgelaufenen Quartal verbuchte das Unternehmen wegen Rückstellungen und weiterer operativer Verluste ein Minus von knapp drei Milliarden Euro, gab der Konzern Anfang August bekannt.
Siemens macht mit seiner Windkrafttochter schon seit Jahren Verluste. Verantwortlich dafür war nicht nur die schwierige Lage der Branche, sondern auch schlechtes Management und eine missglückte Integration.