Enttäuschung bei Börsengang: Kursrückgang der Birkenstock-Aktie von mehr als zehn Prozent
New York Stock Exchange: Der Ausgabepreis der Aktie lag bei 46 Dollar. Damit wird das Unternehmen mit 8,6 Milliarden Dollar bewertet.
Foto: IMAGO/ABACAPRESSNew York. Die Birkenstock-Aktie ist am Mittwoch schlechter als erwartet in den Handel gestartet. Der erste Kurs wurde bei 41 Dollar festgestellt – elf Prozent unter dem Ausgabepreis. Damit lief der Börsenstart für das Unternehmen enttäuschend. Zum Marktschluss stand ein Preis von 40,20 Dollar.
Am Dienstagabend hatte Birkenstock den Ausgabepreis mit 46 Dollar festgelegt. Das war in der Mitte der Preisspanne von 44 bis 49 Dollar, die Birkenstock in der vergangenen Woche bekannt gegeben hatte. Damit wurde Birkenstock mit 8,6 Milliarden Dollar (rund 8,1 Milliarden Euro) bewertet. Ursprünglich hatte das deutsche Unternehmen aus Linz am Rhein sogar eine Bewertung von bis zu elf Milliarden Dollar angestrebt.
Mit dem Beginn des Handels können nun auch Privatanleger an die Aktien mit dem Ticker-Symbol BIRK kommen. Das war vorher nur institutionellen Investoren oder Privatanlegern mit großen Depots und langjährigen Beziehungen zu den Banken vorbehalten, die die Emission begleitet haben.
CEO: „Hektische Zeiten vor dem Börsengang“
Oliver Reichert, der das Unternehmen seit 2012 als erster externer Vorstandsvorsitzender leitet, beschreibt die Tage vor dem Börsengang als schwierig. „Das waren hektische Zeiten vor dem Börsengang. Keiner wusste, ob es einen Shutdown gibt und wie sich die Lage entwickeln würde“, erklärt Reichert gegenüber dem Handelsblatt.