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Handelsblatt-AuswertungUnternehmens-Insider sind bei Aktien vorsichtig

Top-Führungskräfte haben im April relativ wenige Aktien ihrer eigenen Firma gekauft. Neben Rheinmetall und Pro Sieben fällt vor allem ein bislang eher unscheinbarer Nebenwert auf.Andrea Cünnen 02.05.2024 - 18:56 Uhr
Händler an der Frankfurter Börse: Insider haben sich im April mit Aktienkäufen zurückgehalten. Foto: Bloomberg

Frankfurt. Im April hat der Dax seinen Aufstieg gestoppt und unter dem Strich drei Prozent verloren. Damit verzeichnete er das erste Monatsminus seit Oktober. Mit rund 17.900 Punkten notiert der deutsche Leitindex indes immer noch 22 Prozent über dem Stand von Ende Oktober.

Gleichzeitig hat sich die Bewertung erhöht, denn die Kurse sind stärker gestiegen als die Gewinnerwartungen. Ein Schnäppchen ist der deutsche Leitindex also nicht.

Das scheinen auch die Mitglieder in deutschen Vorständen und Aufsichtsräten zu erkennen. Sie haben im April nur relativ wenige Aktien des eigenen Unternehmens gekauft. Olaf Stotz, Professor an der Privatuniversität Frankfurt School, wertet regelmäßig die Insidertransaktionen für das Handelsblatt aus und sagt: „Im April war letztlich nur ein Insiderkauf interessant.“

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