Schott Pharma: Aktie des Pharmaverpackungsherstellers bricht ein
Frankfurt. Der Pharmaverpackungshersteller Schott Pharma erwartet 2025 ein langsameres Wachstum im Geschäft mit Spritzen. Das hat das Mainzer Unternehmen am Dienstagabend mitgeteilt. Am Mittwoch folgte die Reaktion der Anleger auf die Nachricht: Schott Pharmas Aktienkurs sank um bis zu 15 Prozent.
Mit einem Tagestief von 31,50 Euro erreichte Schott Pharma den niedrigsten Kurs seit Mitte Januar. Der Schlusskurs lag am Mittwochabend nur knapp darüber bei 31,82 Euro. Das Unternehmen war am Mittwoch der mit Abstand größte Verlierer im Kleinwerteindex SDax.
Grund für die schlechten Aussichten im Spritzengeschäft ist laut Schott Pharma, dass ein Großkunde seine Nachfrage deutlich reduzieren wird. Das Unternehmen gab nicht an, um welchen Kunden es sich dabei handelt. Für 2025 rechnet Schott Pharma nun mit einem hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Umsatzwachstum. An seinen Mittelfristzielen hält das Unternehmen fest.
Schott Pharma war erst im September an die Börse gegangen. Mit einem Emissionsvolumen von 935 Millionen Euro war es der größte Börsengang Deutschlands im vergangenen Jahr.