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AnleihenWelche soliden Unternehmen mit sechs Prozent Zinsen locken

Nachrangige Anleihen von Unternehmen sind komplexer als herkömmliche Zinspapiere. Dafür werden sie aber fast so gut verzinst wie Junkbonds. Wie Privatanleger davon profitieren können.Andrea Cünnen 21.06.2024 - 13:42 Uhr
Prozentzeichen: Hybride Anleihen bieten im Schnitt zwei Prozentpunkt mehr Rendite als herkömmliche Unternehmensanleihen. Foto: Moment/Getty Images

Frankfurt. Sie ist die gefragteste Unternehmensanleihe seit Langem gewesen. Der französische Zugbauer Alstom hat im Mai eine Anleihe über 750 Millionen Euro ausgegeben, die mehr als zehnfach überzeichnet war. Für das große Interesse gibt es einen guten Grund: Der Bond lockt mit jährlichen Zinszahlungen von 5,868 Prozent.

So hohe Verzinsungen bieten eigentlich nur Unternehmen mit schwacher Bonität, deren Anleihen auch als Junkbonds bezeichnet werden. Die Kreditwürdigkeit von Alstom gilt jedoch als ordentlich. Für die hohe Rendite gibt es einen anderen Grund: Das Zinspapier ist eine nachrangige, sogenannte hybride Anleihe.

Der direkte Kauf von hybriden Anleihen ist indes aufgrund der Mindestanlagesumme von 100.000 Euro und wegen regulatorischer Bestimmungen institutionellen Investoren vorbehalten. Privatanlegerinnen und Privatanleger können über Fonds in hybride Anleihen investieren. Das Handelsblatt erklärt, was Anleger über die speziellen Zinspapiere und die Fonds wissen müssen.

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