Geldanlage: Diese sicheren Anleihen bieten mehr Rendite als der Bund
Frankfurt. Das neue Jahr hat Investoren am Anleihemarkt bislang nicht viel Freude gemacht. Die Kurse vor allem von Staatsanleihen sind erneut gefallen. Im Gegenzug zogen die Renditen wieder an. Das liegt vor allem daran, dass die US-Notenbank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen in diesem Jahr wohl erst später und weniger deutlich senken werden als zunächst erwartet.
Die Bewegungen an den Anleihemärkten eröffnen aber auch Chancen. Anlegerinnen und Anleger können ihr Geld jetzt höher verzinst anlegen. Sparer, die dabei möglichst wenig Risiko eingehen wollen, greifen in Deutschland vor allem zu Bundesanleihen. Dass Deutschland seine Schulden bedient, gilt als sicher. Bis zur Fälligkeit dürften die Anleihekurse zwar weiter schwanken. Wer die Zinspapiere aber bis zur Fälligkeit hält, weiß genau, mit welcher Rendite er rechnen kann.
Das gilt nicht nur für Anleihen des deutschen Staates. Als ebenso sicher gelten Anleihen von Bundesländern, Förderbanken oder der Europäischen Union (EU) und auch Pfandbriefe. Diese Papiere bieten bis zu gut einem halben Prozentpunkt mehr Rendite als deutsche Bundesanleihen. Das Handelsblatt gibt einen Überblick über Renditen und erklärt, worauf Anleger achten sollten.